Charlotte mit Pflaumen im Ofen
Was benötigt man zum Kochen?
Zutaten
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Weizenmehl
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Backpulver
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Backpulver
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Salz
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Gemahlener Zimt
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Kristallzucker
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Vanillezucker
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Eier (groß)
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Pflanzenöl
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Pflaumen
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Flüssiger Honig
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Saure Sahne 15%
Küchenutensilien
- Messer
- Schüssel
- Sieb
- Schneebesen oder Mixer
- Löffel oder Spatel
- Backform
- Küchenwaage
- Spieß zur Überprüfung der Bereitschaft
Schritt-für-Schritt-Rezept
Schritt 1:
Das Weizenmehl durch ein Sieb in eine Schüssel sieben – so gelangt Sauerstoff in das Mehl und Klümpchen werden entfernt. Salz, Natron und Backpulver hinzufügen und gleichmäßig unter die Mehlmischung heben. Zum Schluss den gemahlenen Zimt unterrühren und mit einem Spatel vorsichtig vermengen, bis das Gewürz gleichmäßig verteilt ist.
Schritt 2:
In einer separaten, sauberen und trockenen Schüssel die Eier mit der Vanille und dem Zucker glatt rühren, bis die Masse leicht schaumig ist. Vorsichtig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Falls Sie einen Mixer verwenden, auf mittlerer Stufe arbeiten.
Schritt 3:
Saure Sahne (oder dicken Joghurt), warmen (nicht heißen) Honig und Pflanzenöl zur Eimasse geben. Verrühren, bis eine glatte Emulsion entsteht.
Schritt 4:
Gießen Sie die flüssige Mischung in die Schüssel mit dem Mehl und heben Sie die Zutaten vorsichtig mit einem Teigschaber von unten nach oben unter. Arbeiten Sie zügig, aber behutsam. Ziel ist ein dichter, aber dennoch elastischer Teig.
Schritt 5:
Bereiten Sie die Backform vor: Fetten Sie Boden und Seiten leicht mit Öl ein und legen Sie sie mit Backpapier aus oder verwenden Sie eine beschichtete Backform. Verteilen Sie den Teig gleichmäßig in der Form, indem Sie ihn mit einem Spatel von der Mitte zum Rand hin verstreichen.
Schritt 6:
Die Pflaumen halbieren und entsteinen. Nach Belieben können die Hälften nochmals halbiert werden. Die Pflaumenhälften dicht aneinanderlegen, entweder mit der Hautseite nach oben oder nach unten. Je dicht sie aneinander liegen, desto saftiger wird die Charlotte.
Schritt 7:
30 g Zucker mit 2 g Zimt vermischen und gleichmäßig über die Pflaumen-Charlotte streuen. Diese Glasur ergibt eine leichte Karamellkruste. Wer mag, kann die Oberfläche des Teigs für eine intensivere Karamellisierung mit dünn geraspelter Butter bestreuen.
Schritt 8:
Den Backofen auf 160 °C (325 °F) vorheizen. Die Form auf die mittlere Schiene des Ofens schieben. Ohne Umluft etwa 50 Minuten backen und dabei den Boden auf seine Bräunung prüfen: Er sollte goldbraun sein. Alternativ kann man die Garprobe auch mit einem Holzspieß machen.
Schritt 9:
Nehmen Sie die Form aus dem Ofen und lassen Sie den Kuchen 10–15 Minuten auf einem Kuchengitter ruhen. Fahren Sie mit einem Messer am Rand entlang und stürzen Sie den Kuchen vorsichtig auf das Kuchengitter. Durch das vollständige Auskühlen auf dem Kuchengitter verbessert sich die Krume und der Boden wird nicht durchweicht.
Schritt 10:
Die Charlotte kann warm oder bei Zimmertemperatur serviert werden, nach Belieben mit Sauerrahm, Schlagsahne oder einer Kugel Eis.
Schritt 11:
Rezeptvariationen und Anpassungen: Um den Geschmack zu verändern, ersetzen Sie einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl (bis zu 20 %) oder geben Sie 20–30 g gemahlene Nüsse zum Teig. Sie können die Pflaumen mit etwas anderem Obst (z. B. Äpfeln) mischen, um einen kontrastierenden Säureeffekt zu erzielen. Verwenden Sie bei säurehaltigen Früchten 10–20 g weniger Zucker im Teig. Für eine lockerere Konsistenz verwenden Sie nur 8–10 g Backpulver und lassen Sie das Natron weg, falls keine säurehaltigen Zutaten verfügbar sind.
Kochtipps
Natron ist in allen Rezepten mit fermentierten Milchprodukten, Honig, Fruchtpürees oder frischem Obst unverzichtbar. Es neutralisiert teilweise die Säure und macht Backwaren lockerer, weicher und zarter. Werden Natron und Backpulver zusammen verwendet, müssen sie genau abgemessen werden. Natron reagiert mit der Säure im Teig, während Backpulver für ein besseres Aufgehen sorgt.
Ölauswahl: Verwenden Sie ein raffiniertes Pflanzenöl mit mildem Geschmack, damit das Aroma von Zimt und Pflaumen nicht überdeckt wird.
Alle Zutaten sollten ungefähr die gleiche Temperatur haben: Eier und Sauerrahm sollten nicht kälter als 18–20 °C sein. Dies verbessert die Emulgierung und die Teigkonsistenz. Kalte Zutaten verringern die Aktivität des Backpulvers und verlängern die Backzeit.
