Vorteile von Äpfeln
Äpfel sind bei fast allen beliebt – Kindern wie Erwachsenen. In unserem mittleren Klima reifen diese saftigen Früchte im Spätsommer und Frühherbst in Hülle und Fülle. Kaum ein Garten kommt ohne mindestens ein paar Apfelbäume aus; ihre duftenden Früchte sind um Längen besser als die im Supermarkt gekauften, die oft wie diese billigen Christbaumkugeln sind – täuschend echt, aber nicht ganz so lecker.
So unterschiedlich und so nützlich
Äpfel sind bekanntlich lecker, aber welche gesundheitlichen Vorteile bieten sie? Sie sind saftig und stillen nicht nur Hunger, sondern auch Durst. Zudem bestehen 20 Prozent ihres Nährwertes aus Ballaststoffen, die die Verdauung fördern, sowie aus wertvollen Mikronährstoffen und Vitaminen. Äpfel enthalten die Vitamine A, B1, B2, B3, C, E, P, PP und K sowie Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor und Zink. Diese Nährstoffe sind wichtig für Gehirn, Blutgefäße und Blut und können das Risiko von Arteriosklerose und Gallensteinen verringern.
Es gibt viele Apfelsorten, deren Vielfalt sich im Wesentlichen auf drei Farben reduzieren lässt: rot, gelb und grün. Rote Äpfel sind in der Regel süßer, da sie mehr energieliefernde Kohlenhydrate in Form von Fruktose enthalten. Allergiker sollten rote Äpfel jedoch mit Vorsicht genießen. Gelbe Äpfel enthalten mehr Pektin, das gut für Leber und Gallenblase ist. Grüne Äpfel liefern weniger Energie und sind säurehaltiger, was für Menschen mit Gastritis und Magengeschwüren schädlich sein kann.
Man kann einfach daran knabbern. Was denn sonst?
Äpfel sind natürlich am gesündesten, wenn sie frisch verzehrt werden. Man kann sie knabbern, in Obst- und Gemüsesalaten verwenden oder zu Saft verarbeiten. Frische Äpfel lassen sich auch Hüttenkäse, Porridge oder Müsli beifügen. Allerdings sind frische Äpfel nicht lange haltbar, und manche Menschen, die frische Äpfel als gleichermaßen gesund und schädlich empfinden, greifen daher auch zu verarbeiteten Äpfeln.
Äpfel schmecken gebacken sehr gut. Bratapfel Äpfel sind eine beliebte Leckerei für Kinder. Sie werden in Karamell gebacken, mit Schokoladenglasur serviert und in süßen Fondues verwendet. Auch in Aufläufen, Pfannkuchen und Apfelkrapfen schmecken sie hervorragend.
Apfelkuchen – ist fast das erste Gebäck, das einem in den Sinn kommt. Das können offene Pasteten, geschlossene Pasteten, Pasteten wie … sein. CharlotteÄpfel werden zum Beispiel in Teig eingearbeitet oder darüber gegossen, etwa für Kuchen, Muffins und Kekse. Außerdem werden daraus Pastila, Marmelade und hausgemachte Süßigkeiten hergestellt.
Aroma und Vorteile das ganze Jahr über
Kompotte werden aus Äpfeln hergestellt und MarmeladeÄpfel können sofort getrunken und gegessen oder für den Winter eingelagert werden. Auch Apfelsaft und -püree werden eingemacht. Trocknen ist eine sehr beliebte Methode, Äpfel haltbar zu machen. Daraus werden sowohl herkömmliche Trockenfrüchte für Kompottmischungen als auch knusprige Varianten hergestellt. Apfelchips Äpfel sind ein sehr beliebter, gesunder Snack. Am einfachsten trocknet man Äpfel, indem man sie langsam bei niedriger Temperatur im Backofen trocknet. Für Kompott trocknet man Äpfel in Stücken oder dicken Scheiben, für Apfelchips hingegen in dünnen, flachen Scheiben, die man in einer einzigen Schicht auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilt.
Ein klassisches russisches Rezept sind eingelegte Äpfel. Diese werden durch Milchsäure- und alkoholische Gärung haltbar gemacht. Späte Herbst- und Winterapfelsorten eignen sich am besten zum Einlegen. Die Früchte werden in eine Salzlake aus Salz, Zucker und einem Sud aus Kirsch- oder Johannisbeerblättern eingelegt, mit denselben Blättern geschichtet und 3–5 Tage lang an einem warmen Ort unter Druck eingelegt. Anschließend werden sie mehrere Wochen bis zwei bis drei Monate an einem kühlen Ort aufbewahrt.
Für Liebhaber selbstgemachter Spirituosen sind Äpfel eine äußerst wertvolle Ressource. Aus ihnen lassen sich Wein, Liköre, Sirupe und natürlich Apfelwein herstellen, der sich ganz einfach ohne Trockenhefe, durch natürliche Gärung mit Wildhefen, zubereiten lässt. Der Unterschied zwischen Apfelwein und Apfelwein liegt darin, dass Apfelwein aus reinem Saft besteht, während Wein aus einer Mischung aus Saft und Fruchtfleisch hergestellt wird, der Zucker und manchmal Hefe zugesetzt werden. Wein ist in der Regel stärker.
