Kartoffelpuffer
Ursprung des Rezepts
Draniki gelten zwar als belarussisches Gericht, doch tatsächlich sind diese geriebenen Kartoffelpuffer (der Name „Draniki“ leitet sich vom lateinischen Wort „tira“ für „Träne“ ab, was so viel wie reiben bedeutet) in ganz Europa bekannt. Das erste Rezept für Draniki wurde 1830 vom polnischen Koch Jan Szytler als deutsches Gericht veröffentlicht. Ungeachtet dessen werden diese knusprigen Draniki mit Sauerrahm, Grieben oder sogar Preiselbeeren trotz ihrer Einfachheit selbst den anspruchsvollsten Feinschmecker begeistern.
Was benötigt man zum Kochen?
Zutaten
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Kartoffel
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Zwiebeln
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Pflanzenöl
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Butter
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Salz, Pfeffer
Küchenutensilien
- Schüssel
- Reibe
- Sieb
- Löffel oder Spatel
- Tiefe Bratpfanne
Schritt-für-Schritt-Rezept
Schritt 1:
Die Zwiebel fein reiben.
Schritt 2:
Kartoffeln waschen und schälen.
Schritt 3:
Eine Kartoffel fein raspeln. Mit der Zwiebel vermischen.
Schritt 4:
Die restlichen Kartoffeln mit der feinsten Reibe in dieselbe Schüssel zu einer Paste reiben.
Schritt 5:
Die geriebenen Kartoffeln und Zwiebeln in ein Sieb geben und 10 Minuten ziehen lassen. Überschüssige Flüssigkeit sollte in eine Schüssel abtropfen.
Schritt 6:
Die Flüssigkeit aus der Schüssel in eine andere Schüssel abgießen. Die Kartoffelstärke sollte am Boden zurückbleiben.
Schritt 7:
Die Kartoffeln aus dem Sieb in eine Schüssel mit Stärke geben.
Schritt 8:
Gib 1 Teelöffel Salz zu den geriebenen Kartoffeln und rühre um.
Schritt 9:
Gießen Sie 200 ml Pflanzenöl in die Bratpfanne.
Schritt 10:
Füge 30 Gramm Butter zum Pflanzenöl hinzu.
Schritt 11:
Wenn das Öl heiß ist, geben Sie die Kartoffelmischung in die Pfanne, portionsweise mit einem gehäuften Esslöffel, und drücken Sie die Kartoffelpuffer in der Pfanne flach.
Schritt 12:
Die Kartoffelpuffer in heißem Öl von jeder Seite 2 Minuten braten. Sie sollten goldbraun sein.
Kochtipps
Es ist besser, nicht ganz frische Kartoffeln zu verwenden; frische Kartoffeln enthalten nicht genug Stärke, und die Kartoffelpuffer könnten auseinanderfallen.
Damit die Kartoffelpuffer nicht zu fettig werden, legen Sie sie nach dem Braten auf Küchenpapier, um überschüssiges Öl aufzusaugen.
