Hausgemachter Kwas für Okroschka aus Brot
Ursprung des Rezepts
Kwas ist ein traditionelles slawisches Getränk mit langer Geschichte und eines der ältesten fermentierten Getränke Osteuropas. Seine Ursprünge reichen bis in die Antike zurück, und Kwas war in der Rus bereits im 9. und 10. Jahrhundert bekannt. Heutzutage findet man problemlos eine Vielzahl von Kwas-Sorten für jeden Geschmack – hell und dunkel, süßer und weniger süß. Doch nichts geht über echten, hausgemachten Kwas aus natürlichen Zutaten, ganz ohne Zusatzstoffe. Machen Sie doch mal selbstgemachten Kwas für Okroschka, genau wie unsere Großmütter!
Was benötigt man zum Kochen?
Zutaten
-
Schwarzbrot
-
Wasser
-
Zucker
-
Trockenhefe
-
Rosine
Küchenutensilien
- Messer
- Planke
- Pot
- Backblech
- Tasse
- Gaze
- Plastikflasche
Schritt-für-Schritt-Rezept
Schritt 1:
Schwarzbrot in Stücke schneiden und im Ofen bei 200 Grad 25 Minuten braten.
Schritt 2:
Die Cracker in ein tiefes Gefäß geben und 5 Liter kochendes Wasser darüber gießen.
Schritt 3:
Lösen Sie 3 Esslöffel Zucker in einem Glas warmem Wasser auf.
Schritt 4:
Hefe in Süßwasser geben, gut verrühren und 20 Minuten ruhen lassen, damit sie aktiviert wird.
Schritt 5:
Wasser und Semmelbrösel abkühlen lassen und den Sauerteigstarter dazugeben. Umrühren.
Schritt 6:
Decken Sie die Pfanne mit Gaze ab und lassen Sie sie zwei Tage bei Zimmertemperatur stehen.
Schritt 7:
Den Kwas umrühren und durch ein Käsetuch abseihen.
Schritt 8:
3 Esslöffel Zucker hinzufügen und umrühren.
Schritt 9:
Gieße den Kwas in Flaschen und gib in jede Flasche 10 Rosinen.
Schritt 10:
Verschließen Sie die Flaschen mit Deckeln und stellen Sie sie für 24 Stunden in den Kühlschrank.
Kochtipps
Für Kwas eignet sich am besten Borodinsky-Brot.
Die Croutons nicht zu lange braten.
Das Wasser mit den Semmelbröseln gründlich abkühlen lassen – heißes Wasser tötet die Hefe.
Die Rosinen müssen vor dem Hinzufügen zu den Flaschen nicht gewaschen werden – sie enthalten Bakterien, die den Kwas geschmacklich verstärken.
Kwas muss im Kühlschrank vorgeheizt werden, damit er nicht zu stark gärt.
